Psychische Belastung im Studium

Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
Früher waren sie Kinder,
dann wurden sie Erwachsene,
aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.

-Erich Kästner-

Psychotherapeutische Beratungsstelle

http://www.pbs.uni-mainz.de/

Das Studium fordert eine konstante psychische Leistungsfähigkeit. Durch diverse persönliche Krisen kann diese jedoch beeinträchtigt werden. Die Probleme verschlimmern sich und man kann schnell in einen Teufelskreis geraten. Hier hilft die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Uni. Aber auch wenn du dich nicht in einer Krise befindest, sondern länger anhaltend psychische Probleme mit Studiensituationen wie Prüfungen, Lernen oder Vorträgen hast, ist die psychotherapeutische Beratungsstelle die beste Anlaufstelle um an Hilfe zu gelangen.

Die psychotherapeutische Beratungsstelle der Universität bietet Hilfe u.A in Form von einfacher, kurzfristiger Beratung, Kurzzeit-Psychotherapie sowie diverse Kurse zur Konzentrationsstrategie, Problemen beim Ein- und Durchschlafen oder der Rede- und Prüfungsangst. Bei länger anhaltenden Problemen mit dem Studium sollte jedoch auch überlegt werden, ob man weiter einen Großteil seines Lebens mit dem gewählten Studienfach verbringen möchte, oder überhaupt ein Studium wirklich das richtige für einen ist. Hierzu wird semestrig ein Seminar mit dem Titel "Mein Studienfach ist das falsche - und jetzt?" angeboten. In diesem Fall ist ein Gespräch bei der Zentralen Studienberatung eventuell auch hilfreich.

Die psychotherapeutische Beratungsstelle bietet zudem Seminare zu folgenden Themen an:

  • Prüfungsangst und -vorbereitung
  • Zeitplanung und Lernmethoden
  • Reintegration in das Studium
  • Schluss mit dem Aufschieben
  • Konzentriert und Effizient arbeiten
  • Strategien gegen Redeangst
  • Depressionen vorbeugen und bewältigen
  • Selbstsicherheitstraining

Studiumseinstieg

Probleme im Studium sind bei Beginn dessen schon vorprogrammiert und es gibt sicherlich keinen, der von sich behaupten kann ohne weiteres durchs Studium zu sausen. Früher oder später ist jeder mal frustriert. Besonders der Übergang von der Schule ins Studium ist eine psychische Anstrengung, da man oftmals in eine neue Stadt kommt, vollkommen neue Leute kennenlernt und zunächst einmal vollkommen auf sich allein gestellt ist. Ein zusätzlicher Druck durch Probleme beim Studiumseinstieg verschlimmert die Situation und können einem schnell über den Kopf wachsen. Da man jedoch mit diesen Problemen sicher nicht alleine ist, ist sicherlich die beste Anlaufstelle die eigenen Kommilitonen. Alle sitzen in einem Boot und wenn man bereit ist sich zu öffnen, können Freundschaften entstehen, die sich über das gesamte Studium erstrecken.

Besonders empfehlenswert ist das Besuchen des Mathe-Vorkurses, nicht unbedingt nur zum Verbessern der eigenen mathematischen Kompetenzen, sondern auch um sich an das Lerntempo der Uni zu gewöhnen. Außerdem lernt man schon vorab viele Leute kennen, damit man bei Beginn des Studiums Ansprechpartner hat um gemeinsam Räume zu suchen, sich an wichtige Termine zu errinern. Und man hat Leute zum Reden, die die gleichen Probleme haben wie man selbst.